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Beachvolleyball ist mehr als 100 Jahre alt

Glaubt man den zahlreichen Überlieferungen, dann fand das allererste Beachvolleyball-Match im Jahr 1915 am Strand von Waikiki auf Hawaii statt. Der US-Amerikaner George David Center soll am Strand ein Netz gespannt und seine Freunde zu einem Spiel sechs gegen sechs animiert haben. Kein Wunder, sind doch die Bedingungen für diese Variante des Volleyballs auf der Insel geradezu ideal.

Als man auf den Stränden von Santa Monica bereits spielte, entdeckten zeitgleich auch die Brasilianer ihre Leidenschaft für den Sport. In weiterer Folge breitete sich die neue Sportart zunächst in Kalifornien aus. So kam es, dass Kalifornien Beachvolleyball als Sportart förderte und zu Beginn der 1920er-Jahre die ersten Courts errichtete. Im Jahr 1922 erblickte der erste Beachvolleyball-Klub der Welt, der Santa Monica Beach Club, das Licht der Welt. In den nächsten Jahren sollten fünf weitere in Kalifornien folgen.

Alles begann damit, dass die Klubs begannen Wettbewerbe untereinander auszutragen. Das geschah nicht nur in den USA, sondern auch in berühmten Stränden von Copacabana und Ipanema in Brasilien. Die Teams bestanden, wie damals auch in der Halle üblich, aus jeweils sechs Mitgliedern. Die heute übliche Besetzung von jeweils zwei Spielern soll auf einem Zufall beruhen. Paul „Pablo“ Johnson soll in den 1930er Jahren vergeblich auf weitere Mitspieler gewartet haben, und zwar so lange bis es ihm zu bunt wurde. Das Ergebnis war ein Duell von zwei gegen zwei.

Von Kalifornien in die ganze Welt

Ende der 1920er Jahre war der Sport bereits nach Europa gewandert. Von einem französischen FKK-Badeort aus eroberte Beachvolleyball den alten Kontinent. 1947 fand die erste Meisterschaft in Zweier-Teams statt, 1948 wurde zum ersten Mal Preisgeld in Los Angeles ausgelobt. Damit war ein Grundstein für weitere Wettbewerbe gelegt worden. Diese gingen bereits 1950 über die Bühne, Schauplätze waren Santa Barbara, State Beach, Corona Del Mar, Laguna Beach und San Diego. Kalifornien behielt auch in den nächsten Jahren seine Vormachtstellung bei und baute den Sport zu einer öffentlichen Attraktion aus. Immer mehr Wettbewerbe und Meisterschaften lockten interessiertes Publikum an. 1974 kassierten die Turniersieger erstmals eine Summe von 1.500 Dollar, zwei Jahre später gab es für die Gewinner der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft bereits 5.000 Dollar. 30.000 Zuschauer waren damals bereits mit dabei. 1980 erreichte das Preisgeld der insgesamt sieben Turniere in den USA die 50.000 Dollar Grenze. Ab den 1980er Jahren wurde Beachvolleyball auch offiziell als Sportart anerkannt. Aus einem Trend- und Freizeitsport wurde ein Profisport.

Glaubt man den zahlreichen Überlieferungen, dann fand das allererste Beachvolleyball-Match im Jahr 1915 am Strand von Waikiki auf Hawaii statt. Der US-Amerikaner George David Center soll am Strand ein Netz gespannt und seine Freunde zu einem Spiel sechs gegen sechs animiert haben. Kein Wunder, sind doch die Bedingungen für diese Variante des Volleyballs auf der Insel geradezu ideal. Als man auf den Stränden von Santa Monica bereits spielte, entdeckten zeitgleich auch die Brasilianer ihre Leidenschaft für den Sport. In weiterer Folge breitete sich die neue Sportart zunächst in Kalifornien aus. So kam es, dass Kalifornien Beachvolleyball als Sportart förderte und zu Beginn der 1920er-Jahre die ersten Courts errichtete. Im Jahr 1922 erblickte der erste Beachvolleyball-Klub der Welt, der Santa Monica Beach Club, das Licht der Welt. In den nächsten Jahren sollten fünf weitere in Kalifornien folgen.

Von Kalifornien in die ganze Welt
Von Kalifornien in die ganze Welt

Alles begann damit, dass die Klubs begannen Wettbewerbe untereinander auszutragen. Das geschah nicht nur in den USA, sondern auch in berühmten Stränden von Copacabana und Ipanema in Brasilien. Die Teams bestanden, wie damals auch in der Halle üblich, aus jeweils sechs Mitgliedern. Die heute übliche Besetzung von jeweils zwei Spielern soll auf einem Zufall beruhen. Paul „Pablo“ Johnson soll in den 1930er Jahren vergeblich auf weitere Mitspieler gewartet haben, und zwar so lange bis es ihm zu bunt wurde. Das Ergebnis war ein Duell von zwei gegen zwei.

Von Kalifornien in die ganze Welt

Ende der 1920er Jahre war der Sport bereits nach Europa gewandert. Von einem französischen FKK-Badeort aus eroberte Beachvolleyball den alten Kontinent. 1947 fand die erste Meisterschaft in Zweier-Teams statt, 1948 wurde zum ersten Mal Preisgeld in Los Angeles ausgelobt. Damit war ein Grundstein für weitere Wettbewerbe gelegt worden. Diese gingen bereits 1950 über die Bühne, Schauplätze waren Santa Barbara, State Beach, Corona Del Mar, Laguna Beach und San Diego. Kalifornien behielt auch in den nächsten Jahren seine Vormachtstellung bei und baute den Sport zu einer öffentlichen Attraktion aus. Immer mehr Wettbewerbe und Meisterschaften lockten interessiertes Publikum an. 1974 kassierten die Turniersieger erstmals eine Summe von 1.500 Dollar, zwei Jahre später gab es für die Gewinner der ersten inoffiziellen Weltmeisterschaft bereits 5.000 Dollar. 30.000 Zuschauer waren damals bereits mit dabei. 1980 erreichte das Preisgeld der insgesamt sieben Turniere in den USA die 50.000 Dollar Grenze. Ab den 1980er Jahren wurde Beachvolleyball auch offiziell als Sportart anerkannt. Aus einem Trend- und Freizeitsport wurde ein Profisport.

Das hat sich bis heute nicht geändert. Beachvolleyball wird nach wie vor sowohl von Profis, als auch von Amateuren begeistert ausgeübt. Der Sport hat längst seine ursprüngliche Umgebung, den Strand, verlassen und findet auch in den Innenstädten oder auf künstlich angelegten Stränden statt. Die Weltmeisterschaft 2007 fand sogar im 1.000 Meter hoch gelegenen Gstaad in den Schweizer Bergen statt. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 800 Beachvolleyball-Anlagen, in denen die Sportler ihrem Hobby oder Beruf nachgehen können. Großturniere, wie jene der Beachvolleyball Series haben die Popularität weiter gesteigert und sind in jedem Sommer ein Großereignis, das Fans aus ganz Europa an die Spielorte zieht.

Das hat sich bis heute nicht geändert. Beachvolleyball wird nach wie vor sowohl von Profis, als auch von Amateuren begeistert ausgeübt. Der Sport hat längst seine ursprüngliche Umgebung, den Strand, verlassen und findet auch in den Innenstädten oder auf künstlich angelegten Stränden statt. Die Weltmeisterschaft 2007 fand sogar im 1.000 Meter hoch gelegenen Gstaad in den Schweizer Bergen statt. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 800 Beachvolleyball-Anlagen, in denen die Sportler ihrem Hobby oder Beruf nachgehen können. Großturniere, wie jene der Beachvolleyball Series haben die Popularität weiter gesteigert und sind in jedem Sommer ein Großereignis, das Fans aus ganz Europa an die Spielorte zieht.

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