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So geht es mit dem Beachvolleyball weiter

Die lange Pause des internationalen Beachvolleyballs ist scheinbar vorbei. Nachdem die Entwicklungen der letzten Monate den Sport lahmgelegt hatten, kehren die Bälle wieder an die Strände zurück. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in zahlreichen anderen Ländern haben die Verantwortlichen kreative Ideen entwickelt, um Beachvolleyball wieder stattfinden lassen zu können. In Deutschland freuen sich die Fans schon auf die Deutsche Meisterschaft. Sport 1 wird dieses Event live übertragen, rund 20 Stunden Beachvolleyball im TV sind geplant. Doch auch in unseren Nachbarländern tut sich bereits einiges.

Österreich absolvierte den Champions Cup

In Österreich hechten die Spieler bereits seit 1. Juli wieder durch den Sand. Das erste nennenswerte Turnier war der Champions Cup. Dort spielten die besten elf Duos von Frauen und Männer und ein weiteres Team mit einer Wildcard gegeneinander. Die Vorrunden fanden in den Städten Wien, Salzburg und Klagenfurt statt. Danach wanderte das Teilnehmerfeld zum Halbfinale nach Graz und Wien. Unter den Finalisten befanden sich beispielsweise Christoph Dressler und Alexander Huber, sowie Clemens Doppler und Alexander Horst. Die Entscheidung fiel dann auf der Wiener Donauinsel. Dort setzten sich Strauss und Strauss, sowie Seidl und Wallner durch. Das Preisgeld betrug insgesamt 10.000 Euro. Bereits beim Halbfinale in Wien und in Graz waren wieder Zuschauer zugelassen. Die Zahl hielt sich allerdings in Grenzen. Nicht mehr als 300 Fans durften die Spiele mitverfolgen. Das Finale wurde vom Österreichischen Fernsehen live übertragen. Die nächsten Turniere in Österreich werden Turniere der Pro-Serie und die Österreichischen Staatsmeisterschaften sein.

Absage in der Schweiz

Weniger gut sieht es da schon in der Schweiz aus. Die traditionsreiche Coop-Beachtour wurde zunächst auf den Herbst verschoben und nun vollständig abgesagt. Als Grund nannten die Veranstalter die Auflagen mit Sektoren von maximal 300 Zuschauern. Dies sei nicht umsetzbar gewesen. Aktuell überlegt man in der Schweiz noch, ob die Abhaltung der Schweizer Meisterschaft möglich sein wird. Die Entscheidung darüber wird für die nächsten Wochen erwartet.

Frühaufsteher Niederlande

In den Niederlanden verschwendete man keine Zeit. Am 1. Juli um 5.25 Uhr morgens fand bereits der erste Aufschlag statt. Ort des Geschehens war der Nordseestrand von Zaandam. Pünktlich mit Sonnenaufgang traten die Stars an, um sich wieder auf Sand zu matchen. Mit dabei waren jeweils zwölf Teams bei den Frauen und den Männern. Darunter befanden sich auch Anne Buijs und Nika Daalderop. Den Titel holten sich Katja Stam und Raïsa Schoon, sowie Stijn van Tilburg und Dirk Boehlé. Die nächsten Turniere sind bereits geplant. Sie sollen in Utrecht und Breda stattfinden.

Frühaufsteher Niederlande
Frühaufsteher Niederlande

In Frankreich findet die „Coupe de France“ mit vier Stationen und dem Finale statt. Austragungszeitraum wird Juli und August sein, das Finale findet dann erst im September statt. Die französischen Meisterschaften sollten wie geplant von 6. bis 9. August stattfinden. Allerdings haben die Ausrichter des Turniers abgesagt, derzeit sucht der Verband noch nach einem neuen Austragungsort im Norden Frankreichs. Noch schlechter sieht es derzeit in Belgien aus. Dort wurden alle Turniere abgesagt. Das Spielen an den Stränden ist zwar möglich, doch Turniere sind vorerst nicht in Sicht.

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Thema von Anders Norén